Das Haus der Kulturen der Welt und das Carillon in Berlin-Tiergarten


Das Haus der Kulturen der Welt (HKW)

Das Haus der Kulturen der Welt ist ein Ausstellungsort in Berlin für die internationalen zeitgenössischen Künste und ein Forum für aktuelle Entwicklungen und Diskurse. Es präsentiert künstlerische Produktionen aus aller Welt unter besonderer Berücksichtigung nichteuropäischer Kulturen und Gesellschaften.

Das Haus der Kulturen der Welt hat seit seiner Gründung im März 1989 seinen Sitz in der ehemaligen Kongresshalle am Ufer der Spree. Es steht seit 1. Januar 2006 unter der Leitung des Intendanten und Kulturphilosophen Bernd M. Scherer. Die Kongresshalle entstand als amerikanischer Beitrag zur Internationale Bauausstellung Interbau 1957 und sollte die Freiheit des Gedankenaustauschs verkörpern.

Neben Kulturveranstaltungen wurden auch politische und geschäftliche Tagungen abgehalten wie etwa Gewerkschaftskongresse Bauausstellung Interbau 1957 und sollte die Freiheit des Gedankenaustauschs verkörpern. Neben Kulturveranstaltungen wurden auch politische und geschäftliche Tagungen abgehalten wie etwa Gewerkschaftskongresse.

Das Haus der Kulturen der Welt gliedert sein Veranstaltungsprogramm in drei Themenbereiche:
  • Literatur, Gesellschaft, Wissenschaft
  • Bildende Kunst, Film, Medien
  • Musik, Tanz, Performing Arts

Niels und Jean  
***
Das Carillon im Tiergarten

Das Carillon ist ein von Hand spielbares Glockenspiel, welches im Berliner Tiergarten zu finden ist. Es besteht aus vier quadratischen aus Granit gebauten Einzeltürmen, die 42 Meter hoch sind. Das Glockenspiel wurde 1980 zum 750. Geburtstag der Stadt Berlin gestiftet, und wurde von den Architekten Dietrich Bangert, Bernd Jansen, Stefan Scholz und Axel Schultes konzipiert. Es sollte an den historischen Carillons in der Parochialkirche und der Potsdamer Garnisonkirche erinnern- diese beiden Kirchen sind im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.

Mit 68 Kirchenglocken ist das Carillon im Tiergarten das viertgrößte Carillon der Welt; die größte Glocke wiegt ungefähr 7,8 Tonnen. Jeden Sonntag von März bis Oktober(und an allen Feiertagen) wird um 15 Uhr vom Carilloneur Jeffery Bossin gespielt. Er sitzt in seiner Spielerkabine im Turm und betätigt mit Füßen und geballten Fäusten den Stockspieltisch. Es wird auch täglich um 12 und 18 Uhr für sieben Minuten sowie um 19 Uhr für 3 Minuten mit einem Computer gespielt.


Kim und Elliot